Jahrestagung der Zukunftszentren 2025
Feiern Sie mit uns nachhaltige Innovationen aus den Zukunftszentren
Am 12. November 2025 öffnen wir unsere Zukunftstür und präsentieren auf unserer dritten Jahrestagung alle insgesamt 14 Zukunftszentren. In diesem Jahr steht alles im Zeichen der Nachhaltigkeit. Unsere Leitfragen sind: Wie bleiben Unternehmen und ihre Beschäftigten zukunftsfähig in einer Welt im Wandel? Was braucht es, um ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltig zu handeln? Und welche Rolle spielen Beratung, Netzwerke und politische Unterstützung dabei?
Unsere Jahrestagung ist eine Plattform für alle, die die Arbeitswelt von morgen mitgestalten wollen. Im Mittelpunkt stehen Unternehmer*innen, die die Angebote der Zukunftszentren bereits nutzen. Unsere Gäste aus der Politik bringen wertvolle Impulse ein, wie gerade Netzwerke und politische Unterstützung kleine und mittlere Unternehmen bei der Fachkräftesicherung und dem Wandel der Arbeitswelt stärken können. Und auf unserem Markt der Möglichkeiten wird es interaktiv. Hier laden wir zum Ausprobieren, Vernetzen und Mitmachen ein.
Lernen Sie uns kennen und werden Sie Teil des Netzwerks. Wir freuen uns auf Sie!
Programm der Jahrestagung
Special Guests
Unser Programm im Detail
Grußwort zum Auftakt
Unsere Jahrestagung wird mit zwei Grußworten eröffnet:
- Thomas Kralinski, Staatssekretär und Amtschef im Sächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) und
- Fabian Langenbruch, Unterabteilungsleiter im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), der für Fachkräftesicherung, Aus- und Weiterbildung, Arbeitskultur und digitale Transformation verantwortlich ist.
Mit ihren Impulsen stimmen beide auf einen Tag voller Inspirationen, Austausch und neue Perspektiven ein.
Wege zur Nachhaltigkeit: Perspektiven aus der Praxis
In einer moderierten Gesprächsrunde beleuchten Fabian Langenbruch (BMAS) und Unternehmensvertreter*innen von Norafin Industries GmbH und der GreenLife GmbH mit dem BUND Schwerin gemeinsam mit ihren Zukunftszentren-Berater*innen aus Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern betriebliche Perspektiven nachhaltiger Beratung.
Dabei geht es um zentrale Fragen:
- Vor welchen Herausforderungen stehen kleine und mittlere Unternehmen, wenn es um Nachhaltigkeit und Fachkräftesicherung geht?
- Welche praktischen Lösungen und Unterstützungsangebote eröffnen die Zukunftszentren?
- Wie können digitale Technologien, bis hin zu Künstlicher Intelligenz, Unternehmen im Wandel unterstützen?
- Und was können andere Betriebe aus diesen Erfahrungen lernen?
Besuch der Bundesministerin Bärbel Bas
Ganz besonders freuen wir uns, dass Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, unsere Jahrestagung mit einem Impuls bereichern wird.
Die Bundesministerin wird aufzeigen, warum Initiativen und Programme wie die Zukunftszentren für Politik und Wirtschaft wichtig sind, um gemeinsam eine lebenswerte Zukunft zu gestalten. In einer kurzen Gesprächsrunde mit Torsten Hillger, Geschäftsführer der Tischlerei Hillger & Söhne GmbH, und seiner Zukunftszentren-Beraterin Susanne Hohensee (RZ Sachsen-Anhalt) wird an einem konkreten Praxisbeispiel sichtbar, wie Nachhaltigkeit im Betrieb gelingen kann.
Abschluss-Panel: Blick über den Tellerrand
Zum Ausklang unserer Jahrestagung kommen noch einmal verschiedene Perspektiven zusammen.
Marina Jentsch, Koordinatorin der Nachhaltigkeitsgruppe im Regionalen Zukunftszentrum für KI und digitale Transformation Saarland und Rheinland-Pfalz (RzZKI), Dr. Constanze Haug, Geschäftsführerin der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH, und Steffen Leonhardi, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit Leipzig, skizzieren Ansätze, wie Unternehmen ihr Wissen erweitern und Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor nutzen können.
Das Panel verbindet die Angebote der Zukunftszentren mit den Programmen der Bundesagentur für Arbeit und der ZUG gGmbH, für einen inspirierenden „Blick über den Tellerrand“ und einen zukunftsweisenden Abschluss der Tagung.
Keynote
Ein weiteres Highlight unserer Jahrestagung ist die Keynote von Frank Eilers. Der Podcaster, Speaker und Zukunftsdenker gibt spannende Impulse, wie sich Nachhaltigkeit und Künstliche Intelligenz verbinden lassen
Markt der Möglichkeiten
Auf unserem Markt der Möglichkeiten laden wir zu einer nachhaltigen Mittags- und Kaffeepause ein. Hier haben Sie Zeit, sich zu stärken und zu vernetzen. An den Ständen der Zukunftszentren und der externen Partner, wie der Digitalagentur Sachsen, dem Green AI Hub Mittelstand oder der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), können Sie sich interaktiv ausprobieren und mit unseren Kolleg*innen ins Gespräch kommen.
Unternehmenspräsentationen
Praxisbeispiele aus den Unternehmen:
Mit der innovativen Technologie von „Silent Meetings“ erleben Sie vor Ort abwechslungsreiche Praxisbeispiele aus Unternehmen und dem Beratungsalltag der Zukunftszentren unter dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit. Mit der Silent Meeting-Methode wählen Sie per Kopfhörer live aus verschiedenen parallelen Vorträgen oder Diskussionen – ganz ohne Störgeräusche.
Mit dabei u.a.:
RZ Süd mit der
quattroM GmbH & Co. KG
KI im Dienst des IT-Remarketings: Ein Best Practice zur Effizienzsteigerung
Das Unternehmen quattroM GmbH ermöglicht insbesondere KMU und Privatanwendern den Zugang zu günstiger und umweltfreundlicher Technik, indem es ausgediente IT-Geräte ankauft, sie instand setzt und weiterverkauft. Das Unternehmen mit der nachhaltigen Dienstleistung möchte ermüdende Tätigkeiten minimieren, um seine Mitarbeiter*innen zu binden. Wie kann dies gelingen? In der Beratung mit dem RZ Süd wurde dem Unternehmen u. a. vermittelt, wie Generative KI konkret funktioniert und wie es einen Chatbot einrichten und nutzen kann, um zügig Produktdatenblätter aus dem Internet in Produktbeschreibungen für den eigenen Online-Shop zu transformieren. So wurden Beschäftigte von „Zeitfressern“ entlastet. Auch gelang durch die Einbindung von digitalen Tools eine Verbesserung der internen Prozess-Delegierung beim Retouren-Managementent. Somit wird Arbeitskraft für andere (kreative) Tätigkeiten frei.
RZ Sachsen mit der
Brumm-Bau GmbH
Baustelle „Zukunft“ – Nachhaltiger Wandel im Baugewerbe
In diesem Beispiel wird gezeigt, wie es – gemeinsam mit den Berater*innen des RZ Sachsen – gelang, die Beschäftigten der Brumm-Bau GmbH nachhaltig für Veränderungen zu gewinnen. Die Einführung einer digitalen Zeiterfassung diente dabei als Startpunkt für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Ziel war es, die Innovationskraft der Mitarbeitenden zu wecken und sie zu ermutigen, eigene Initiative und Ideen einzubringen, um die Veränderungen aktiv mitzugestalten. Im Fokus steht dabei, durch digitale Prozesse Papier und Ressourcen zu sparen und mit gezielten Gesundheitsmaßnahmen die Beschäftigten langfristig im Unternehmen zu halten.
RZ Sachsen-Anhalt mit der
Tischlerei Hillger & Söhne GmbH
Azubis als Zukunftsmacher: Der innovative Weg von Hillger & Söhne
Wie kann ein Traditionsbetrieb, der bei Nachhaltigkeit bereits vorbildlich agiert – mit eigener Solaranlage und Nutzung von Rohstoffen aus nachhaltiger Forstwirtschaft, den nächsten Schritt gehen? Die Antwort des Familienunternehmens Hillger & Söhne ist ebenso mutig wie genial: Man vertraut auf die eigene Zukunft und macht die Auszubildenden zu aktiven Gestaltern.
Inspiriert vom Wettbewerb „AZUBI4ID” des Zukunftszentrums wurde eine völlig neue Rolle geschaffen: die der Nachhaltigkeits- und Digitalisierungslotsen. Anstatt nur zuzusehen, gehen die jungen Talente selbst auf Mission. Mit frischem Blick und digitaler Kompetenz durchleuchten sie alle Unternehmensbereiche, hinterfragen Prozesse und spüren unentdeckte Potenziale auf.
So wird die Ausbildung zur Zukunftsgestaltung – ein cleverer Schachzug, bei dem die nächste Generation zur treibenden Kraft für Innovation im Traditionsbetrieb wird.
RZ Thüringen (ZeTT) mit der
GEMES Abfallentsorgung und Recycling GmbH
Gemeinsam Zukunft gestalten: GEMES und ZeTT im Dialog für nachhaltige Veränderung
Wie kann ein etabliertes Unternehmen aus der Kreislaufwirtschaft den nächsten Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit gehen? Wie können Kommunikation, Führung, Zusammenarbeit und Entwicklung nachhaltig gestaltet werden?
Die Antworten der GEMES Abfallentsorgung und Recycling GmbH sind ebenso pragmatisch wie wirkungsvoll: man hört zu, beteiligt und gestaltet gemeinsam.
So wurde im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem ZeTT ein echter Beteiligungsprozess angestoßen: Ausgehend von einer anonymen Mitarbeiterbefragung startete ein offener Dialog mit der Geschäftsführung, den Bereichsleitungen und dem gesamten Team. Gemeinsam wurden Schwerpunkte identifiziert, Lösungen entwickelt und erste Schritte umgesetzt – vom Ausbau interner Kommunikationsstrukturen bis hin zu Ideen für mehr Transparenz und Beteiligung im Arbeitsalltag. Dabei geht es nicht nur um Digitalisierung, sondern um eine moderne Unternehmenskultur, in der der Wandel sozial nachhaltig gestaltet wird.
RZ KI NRW mit der
Prinz Verbindungselemente GmbH
KI zur Prognose möglicher Qualitätsabweichungen und deren Korrekturbedarf
In der 10-tägen Intensivberatung des Zukunftszentrums KI NRW bei Prinz Verbindungselemente GmbH stand eine spezielle Maschine im Fokus. Diese „staucht Draht“, um Bohrerrohlinge herzustellen. Es ging um die Beantwortung der Frage, ob ein auf maschinelles Lernen trainiertes KI-Modell das zeit- und kostenintensive Verfahren ökonomisch nachhaltiger gestalten kann, indem zukünftige Verfahrensschritte bereits während der Produktion eingeschätzt werden. Eine riesen Entlastung für die Qualitätskontrolle. Ergebnisse des zufriedenstellenden Starts werden berichtet.
ZUKIPRO Hessen mit der
Robert Brückel GmbH & Co. KG
Wie lassen sich Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit vereinen: Ökobilanzierung als strategisches Instrument für KMU
„Ökobilanzierung – nicht aus das noch“ denken viele KMU-Führungskräfte angesichts aktueller Herausforderungen. Doch was, wenn aus der vermeintlichen Belastung durch gesetzliche Verpflichtungen ein Wettbewerbsvorteil wird?
In der Beratung mit der Robert Brückel GmbH & Co. KG verwandelte ZUKIPRO die komplexe Ökobilanzierung in ein handhabbares Werkzeug. Es wird gezeigt, wie aus abstrakten Umweltdaten konkrete Geschäftschancen werden – durch Kosteneinsparungen, bessere Marktpositionierung oder die Erschließung neuer Kundengruppen. Ökobilanzierung ist längst mehr als ein „Nice-to-have“, es ist ein strategisches Instrument, das als entscheidende Stellschraube für wirtschaftliche Effizien fungieren kann.
Die Liste der beteiligten Unternehmensbeispiele wird laufend ergänzt. Schauen Sie regelmäßig vorbei, um nichts zu verpassen!
Wann und wo?
Datum:
Mittwoch, 12.11.2025
10.00 Uhr (Einlass ab 09:00 Uhr) – 16.30 Uhr
Location:
Media City Leipzig,
Altenburger Str. 13
04275 Leipzig
Anreise:
Straßenbahn: Vom Hauptbahnhof (Westseite) aus können Sie den MDR bzw. das Media City Atelier mit der Straßenbahn (Linie 9 Richtung S-Bf. Connewitz) erreichen. Sie steigen an der Haltestelle Steinplatz aus und folgen bitte der Steinstraße bis Sie die Media City Leipzig erreichen.
S-Bahn: Sie können den MDR auch mit der S-Bahn (Haltestelle „MDR“) erreichen. An der Haltestelle MDR steigen Sie bitte aus und laufen links die Kurt-Eisner-Straße bis zur Altenburger-Straße entlang. Dann folgen Sie dieser links bis zur Altenburger Straße 13 (Haupteingang media city leipzig). Fußweg von der S-Bahn: ca. 10 Minuten
Auto: Mit dem Auto halten Sie sich von den Autobahnen A9 und A14 in Richtung Leipzig-Zentrum und fahren auf dem Stadtring in Richtung Connewitz. Auf der Karl-Liebknecht-Straße folgen Sie dem Wegweiser zum MDR und zur Media City Leipzig.
Parkmöglichkeiten:
PKW-Parkmöglichkeiten finden Sie im Umfeld der Media City Leipzig oder am Ende der Steinstraße (gebührenpflichtiger Parkplatz).
Rückblick
Anmeldung
Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz bei der Jahrestagung 2025 in Leipzig! Wir freuen uns darauf, Sie im November zu begrüßen.
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